daniel - hernry kahnweiler: von frühester jugend an hatte ich ja mit liebe und begeisterung sämtliche museen besucht.

 

Wie der Name schon sagt: ich bin Europäer, am Niederrhein geboren und aufgewachsen, aber die familiären Wurzeln liegen weit im Osten Europas. Der 2. Weltkrieg und seine Folgen vertrieb die Familien meiner Eltern aus Ostpreußen (heute Russland / Litauen) und Oberschlesien (heute Polen). Zur Familiengeschichte gibt es eine ganze Reihe von Anekdoten, die ich gerne am Kamin oder Lagerfeuer zum besten gebe. Nur soviel sei gesagt: es gab Landgüter  bei Königsberg und Unternehmen in Pless (Pszczyna) bei Krakau. Die Familiengeschichte beider Familien lässt sich bis in die Mitte des 18. JH, mit Urkunden und Originalfotos belegen. Nach Aussage  meines Vaters gab es eine Familienchronik, die bis ins 12. Jh. zurückreichte aber in den Kriegswirren vernichtet wurde. Nationalsozialismus, Diktatur und der 2. Weltkrieg mit all der Unmenschlichkeit und dem entsetzlichen Grauen hat uns um vieles beraubt, Deutschland für immer gezeichnet und mit einem Stigma versehen. Wir dürfen nicht müde werden allen Anfängen von Totalitarismus, Faschismus und Unmenschlichkeit entschieden Einhalt zu gebieten. Nur Mut. Tun wir dies in unserer täglichen Arbeit und mit unserer im Menschlichen verankerten Präsenz. Meine Eltern verschlug es an den Niederrhein. Seit 1999 lebe ich in Xanten - eine Stadt, die durch eine reiche Geschichte und archäologische Funde frühzeitlicher und römischer Herkunft, durch den Dom und weitere mittelalterliche Baudenkmäler geprägt ist. Wie in jedem Künstlerhaushalt finden sie auch bei mir Bilder und Objekte. Neben  meinen eigenen Arbeiten und denen meines Sohnes finden sich Bilder und Objekte von J. Beuys, K. R. H. Sonderborg, E. Abele - Mercator, Markus Koeck, Ursula Lehmann, Falko Behrend, Peter Hergesheimer, Iduna Schnepf, Hansjörg Krehl, Bernd Mechler. Ich bin Mitglied in Vereinen, die sich der Förderung von Kunst und Kultur widmen: u. a. Förderverein der Europäischen Kunstakademie Trier e. V. und Stadtkultur - Xanten e. V. (seit Anfang 2007 Mitglied im Vorstand und verantwortlich für den Internetaktivitäten und die aktuelle Kunst).

 

Am Anfang ist alles Zeichnung: Ich male und zeichne seit meiner Kindheit; meist ohne größere Unterbrechung. Deshalb geht meine Kunst von Malerei und Zeichnung aus. Schon in der Schulzeit haben mich Geschichte, Politik, Philosophie, Wissenschaften und die kleinen und großen Katastrophen des Alltags interessiert. Seit meinem Studium beschäftige ich mich kontinuierlich mit Raum, Zeit und Wort. Hierfür ist ein Stift immer hilfreich. Immer mehr Raum nimmt die Beschäftigung mit Computer und Internet und die damit verbundenen Möglichkeiten der Kommunikation ein.

 

1959 geboren in Duisburg / bis 1980 Kunsterziehung am Theodor - Heuss - Gymnasium Dinslaken bei A. Grimm (Schüler von Prof. J. Beuys) / 1980 Abitur / 1980-1987 Studium in Trier: Europäische Kunstakademie (u. a. Prof. Erich Kraemer), Universität Trier (Kunstgeschichte, Geschichte, Archäologie) und Privatunterricht bei Künstlern der Akademie / 1987 Gründung von SIMULTAN INTERNATIONAL - Agentur für zeitgenössische Kunst / 1987-1989 Zivildienst in der Chirurgischen Universitätsklinik des Saarlandes / seit 1989 freischaffend als Künstler und Kurator am Niederrhein tätig / 1993 Gründung von b.u.k. und Zusammenarbeit mit Markus Köck / seit 1994 Zusammenarbeit mit Dr. Bernd Altmann / 1995 Gründung Atelier Tor 1 in Alpen / seit 2007 Mitglied im Vorstand des Vereins Stadtkultur Xanten e. V. / 2009 Gründung  LaborFürNeueKunst / 2011 Konzeption und Leitung der Galerie im DreiGiebelHaus, Xanten / 2013 Verleihung des Preises “Auf dem Weg zum Jugendkulturland NRW” durch das Ministerium für Jugend, Kultur Familie und Sport des Landes NRW, Düsseldorf für das Projekt "working - gallery / Schneewittchen Mal Anders" in Zusammenarbeit mit der Marienschule Xanten / 2016 Artothek Xanten

 

Hier finden Sie mich

Atelier Tor 1 / LaborFürNeueKunst
Weselerstr. 22
D - 46519 Alpen

 

Galerie im DreiGiebelHaus

Kapitel 18

D - 46509 Xanten

 

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